Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

Ca­ro­li­ne Kox

Caroline Kox

Musik

Musikerin

paradies ist ein Tonstudio in der Kölner Südstadt, gegründet durch das Komponistinnen-Duo Caroline Kox und Antonio de Luca. Zusammen sind sie verantwortlich für die Vertonung von über zwanzig Spiel- und Dokumentarfilmen seit ihrer Gründung 2014. Das Studio ging hervor aus Kox und De Lucas gemeinsamer Arbeit als „Clorist“, einer Band, mit der sie die Clubs der Welt gemeinsam getourt haben. Ihre filmische Kompositionsarbeit begann als der Regisseur Jan Bonny sie für den in der Kritik hochgelobten Spielfilm „Über Barbarossaplatz“ engagierte. Seitdem haben sie fünf weitere Filme für Bonny musikalisch vertont und auch mit vielen weiteren Regisseurinnen zusammen gearbeitet, im Arthouse, sowie Dokumentarfilmbereich („Bruder Jakob“ von Eli Roland Sachs), aber auch komplette Serienformate für Privatsender untermalt („Unter Freunden stirbt man nicht“, Vox). Für „Wir wären andere Menschen“ wurden sie mit dem Grimme Preis 2021 ausgezeichnet.

Als Komponistinnen treten Kox & De Luca auch außerhalb der Filmarbeit für die Theaterbühne und Musik Festivals wie das Acht Brücken 2018 in Köln auf, wo sie mit Alexander Kluge als Sprecher eine Auftragskomposition erstellt haben, die dem Komponisten Bernd Alois Zimmermann gewidmet wurde. Sie sind vor der Pandemie noch gemeinsam an die chinesische Ostküste getourt und haben 2016 das Kölner Label baumusik gegründet, welches als Kollektiv mit anderen Akteurinnen der Musikszene Kölns agiert. Zuletzt feierte der von der Presse hochgelobte Dokumentarfilm „Vergiss meyn nicht“ auf der Berlinale 2023 seine Premiere. 2024 kehren sie zurück zur Theaterbühne, nachdem sie bereits am Kölner Bauturm Theater mit Regisseur Kieran Joel zusammengearbeitet haben.

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